Zankyou no Terror

Einstürzende Wolkenkratzer, youtube-Terrorvideos, dunkle Regierungsmachenschaften – das Rezept von Zankyou no Terror hat Potential für einen Anime, der aktuelle Themen der globalen wie auch der japanischen Politik popkulturell aufgreifen kann. Letztendlich stolpert die 11-teilige Serie zwar über viele Fallstricke – es geht mal wieder sehr stark um die Befindlichkeiten von Teenagern, einige Storyelemente sind ziemlich abstrus gegenüber einem ansonsten bemerkenswerten Realismus. Doch sie scheitert nicht an ihnen. Dafür ist die Produktionsqualität zu gut, die Geschichte zu spannend und unterhaltsam, wird mit einigen typischen Motiven des Genres (Stichwort Antiamerikanismus) gebrochen. Gewaltig irritierend ist allerdings das fast völlige Fehlen von Frauen in der Serie: Bis auf eine Ausnahme sind sie als handelnde Figuren schlichtweg nicht präsent. Da sollte selbst Japan weiter sein.

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